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Soldaten und Menschen mit Behinderung feiern gemeinsam Weihnachten

veröffentlicht um 17.12.2018, 01:13 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 17.12.2018, 01:32 ]

Bereits zum 46. Mal hatten die Soldaten der Stabs- und Fernmeldekompanie der Luftlandebrigade 1 zur Nikolausfeier in die Saarlouiser Kaserne eingeladen.

Rund 85 Bewohner aus den Einrichtungen Wohnheim Sägemühle und Wohnhaus Wald folgten der Einladung und feierten mit der Kompanie in weihnachtlicher Atmosphäre.

Nach dem traditionellen Currywurstessen und der Bewirtung mit Kaffee und Kuchen fand ein vom Nikolaus geführter Wechsel in die festlich geschmückte Turnhalle auf dem Kasernengelände statt. Von zahlreichen Soldatinnen und Soldaten begleitet, fand eine große Bescherung für die Bewohner statt. Im Vorfeld hatte jeder der behinderten Menschen einen Wunschzettel abgegeben. Die Soldaten hatten als Geschenkpaten für jeden Bewohner fungiert. So war sichergestellt, dass jeder sein individuelles Geschenk in Empfang nehmen konnte.

                 

Der Vorsitzende der Lebenshilfe, Roland Steinmetz, bedankte sich bei der Truppe für den hohen persönlichen Einsatz bei der Organisation der Feier. Er betonte, dass die Veranstaltung einen hohen Beitrag im Rahmen der Inklusion darstelle.
Hauptmann Johannes Keller fasste die Freude und Ergriffenheit in Worte, die die Begegnung seiner Kompanie mit den behinderten Menschen ausgelöst hatte. Er betonte den Willen der Soldaten, diese deutschlandweit wohl einzigartige „Patenschaft“ auch weiterhin pflegen zu wollen.

Im Anschluss an das traditionelle Fußballspiel der Mannschaften der Bundeswehr und der Wohnheime der Lebenshilfe sagte Hauptmann Keller: “Auch die Tatsache, dass die Mannschaft der Bundeswehr zum wiederholten Male nicht als Sieger vom Platz gegangen ist, wird die Fortführung dieser Tradition nicht verhindern“.

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