Aktuelles



Brandschutzerziehung im integrativen Kindergarten Rappelkiste

veröffentlicht um 16.07.2018, 01:23 von Uwe Nisius

Zur vorschulpädagogischen Arbeit des Kindergartens gehört auch die jährliche Brandschutzerziehung. Diese beinhaltet einen verantwortungsbewussten Umgang mit Feuer und die Fähigkeit, einen Notruf richtig abzusetzen. Schon im Kindesalter ist es wichtig sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und  zu wissen wie man mit diesem schönen und zugleich gefährlichen Element umgeht.

Hierzu besuchte uns die freiwillige Feuerwehr Saarwellingen. Gemeinsam trafen wir uns um 9:00 Uhr im Speisesaal und setzten uns mit dem Thema „Feuer“ auseinander.

Die Vorschulkinder erlernten in dieser Zeit, wie Sie sich bei einem Feuer verhalten sollten und wie sie einen Notruf absetzen. Dazu durfte jedes Kind mit einem Spielzeug-Telefon die Notrufnummer 112 wählen und die 5 W-Fragen beantworten, die zuvor besprochen wurden. Um den Kindern ein wenig die Angst vor Feuer zu nehmen, durfte jedes Kind mit einem Streichholz eine Kerze anzünden und erlernte so, wie man ein Streichholz richtig anzündet und wieder ausmacht.


Nachdem alle Kinder diese Aufgaben hervorragend bestanden hatten, durften wir draußen das Feuerwehrauto begutachten. Frau Schöner zeigte uns verschiedene Geräte aus dem Auto und erklärte uns diese. Interessiert hörten die Kinder zu und stellten Fragen zu verschiedenen Gegenständen wie dem Schaumrohr, dem Verteiler und den Strahlrohren. So sahen die Kinder nicht nur das Feuerwehrauto sondern lernten nebenbei noch die Geräte und die Aufgaben der Feuerwehr kennen.

Zum Abschluss durfte sich jedes Kind einmal ins Feuerwehrauto setzen, mit der Kübelspritze einen Baum „ löschen“ oder  eine Atemschutzmaske anprobieren.

Wir bedanken uns bei der Freiwilligen Feuerwehr Saarwellingen für diesen erlebnisreichen Tag. Besonders bedanken möchten wir uns noch bei Herrn Weißgerber,  der sich jedes Jahr die Zeit für die Brandschutzerziehung nimmt und diese Kind gerecht vermittelt.

Die Rappelkiste besucht die Seniorenresidenz

veröffentlicht um 19.06.2018, 23:00 von Uwe Nisius

Der netten Einladung der AWO Primsmühle kamen die Kinder und Erzieher des Lebenshilfe-Kindergarten Rappelkiste aus Saarwellingen gerne nach.

Nach den Eisheiligen wird eingesät – und so hielten wir uns an die Bauernregel und trafen uns im Mai 2018 in den Räumen des Altenheimes in Nalbach. Dort war schon alles liebevoll vorbereitet.

„Die Omas und Opas warten ja schon auf uns!“ freuten sich die Kinder der Gespenstergruppe.

Zum Kennenlernen sangen wir gemeinsam ein Frühlingslied. Dann wurden die Ärmel hochgekrempelt: Tagetes, Radieschen, Kresse, Sonnenblumen wurden in Teamarbeit der Junioren und Senioren eingesät.

Anschließend stärkten sich alle bei einer Tasse Tee und selbstgemachtem Kuchen. Den hatten die Gespensterchen extra tags zuvor für das Treffen gebacken.

Ein herrlicher Tag für alle – mit Wiederholungswert!!

Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

Die Lebenshilfe zu Gast auf dem Ostermarkt der Brennerei Schütz

veröffentlicht um 16.05.2018, 01:06 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 04.06.2018, 01:05 ]

In diesem Jahr fand zum dritten Mal der Ostermarkt der Brennerei Schütz in Niedaltdorf statt.
Wie in den beiden Jahren zuvor war die Lebenshilfe wieder mit einem Stand vertreten.

Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen fanden viele Besucher den Weg nach Niedaltdorf. Auch eine Gruppe aus unserem Wohnheim Sägemühle machte sich auf den Weg, unseren Stand zu besuchen und bei Kaffee und Kuchen den Sonntag zu genießen.

            
            

Ausgestattet mit vielen selbstgebastelten Frühlings- und Ostersachen startete der Basar am späten Morgen. Bis zum Ende des Marktes herrschte an unserem Stand ein hoher Betrieb. Egal, ob Insektenhotels oder die selbst gebastelten Kleinigkeiten der Menschen mit Behinderung aus der Tagesförderstätte und dem Wohnheim Sägemühle, alle zu verkaufenden Dinge wurden von den Besuchern bewundert.

Hier gilt unser Dank den Mitarbeitern und den zu Betreuenden beider Einrichtungen, die mit viel Spaß und Ausdauer die Produkte herstellten.

Ein weiterer Dank geht an Frau Schütz, die alles geplant und organisiert hat und an Frau Scherer, die den Verkauf der Produkte übernommen hat. Der Familie Schütz danken wir für die großartige Ausrichtung des schönen Marktes, die tolle Bewirtung und hoffen, dass sie die Lebenshilfe im nächsten Jahr wieder einladen.

Kindergarten "Rappelkiste" zu Besuch bei der Zahnärztin Frau Beckert

veröffentlicht um 06.05.2018, 23:45 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 04.06.2018, 01:09 ]


Als besonderes Highlight im letzen Kindergartenjahr dürfen die Vorschulkinder die Zahnarztpraxis von Frau Beckert in Hülzweiler besuchen.

Jedes Kind durfte auf dem Behandlungsstuhl Platz nehmen und die gut geputzten Zähne zeigen.

Um zu sehen an welchen Stellen gründlicher geputzt werden muss, wurden die Zähne mit einem lila „Zaubermittel“ eingepinselt.  Die Stellen,  welche besonders lila waren, müssen gründlicher geputzt werden. Dieses Veranschauungsmittel half den Kindern selbst zu erkennen, an welchen Stellen sie gründlicher schrubben müssen.

Nach der Führung durch die gesamte Praxis war der Besuch beendet.  Die Kinder hatten einen schönen Morgen und ihnen wurde durch die kindgerechte Behandlung die Angst vor dem Zahnarzt  genommen.

Wir bedanken uns herzlich beim gesamten Team der Zahnarztpraxis von Frau Beckert für die schöne Zeit und liebevolle Umsetzung.

"Der Dreck muss weg"

veröffentlicht um 16.04.2018, 23:24 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 04.06.2018, 01:10 ]

„Der Dreck muss weg“.  So lautet der Slogan des integrativen Kindergartens „Rappelkiste“ der Lebenshilfe Saarlouis gGmbH auch im Jahr 2018. 

Am 9. März 2018 hörte man bereits früh morgens die Kinder im Kindergarten diesen Satz rufen, denn alle freuten sich, wieder an der großen Müll-Sammelaktion „Saarland picobello“ mitwirken zu können.

Ausgestattet mit Schutzhandschuhen und Müllsäcken begab sich der Kindergarten gemeinsam auf den Weg zum nahe gelegenen Wald. Voller Eifer verteilten sich die 7 Gruppen und schnell wurde der erste Unrat entdeckt und eingesammelt.

Jeder kleine Schnipsel, jedes Plastikteil, alles, was nicht in den Wald gehört, wurde von den Kindern entdeckt. Nach einer Stunde sammeln kamen einige gefüllte schwarze Müllsäcke zusammen.

Den Wald, natürlicher Lebensraum der Tiere und Lern- und Erfahrungsstätte der Kinder, sauber zu halten, war für die kleinen Helfer von besonders großer Wichtigkeit.


Durch den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und das Sauber halten der Umwelt lernen die Kinder Verantwortung zu übernehmen. Durch die Teilnahme an der Aktion „Saarland picobello“ tragen die Kinder einen wichtigen Beitrag zum Thema Umweltschutz bei und darauf können sie sehr stolz sein.

Firmworkshop Inklusion im Wohnhaus Wald

veröffentlicht um 29.03.2018, 02:10 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 29.03.2018, 02:32 ]

Am 09. März 2018, einem Freitagnachmittag, kamen neun Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren zu Besuch ins Wohnhaus Wald in Saarwellingen.

Die Jugendlichen kommen aus Wadgassen und bereiten sich gerade auf ihre Firmung vor.
Während der Zeit der Firmvorbereitung haben alle die Möglichkeit an einem Workshop teilzunehmen, in dem erlebt werden kann, wie man heute an verschiedenen Orten seinen christlichen Glauben leben kann. Gemeinsam mit den Jugendlichen kamen auch zwei Katechetinnen mit: Frau Winter-Motsch und ihre Tochter Lara. Conny André, Mitarbeiterin im Wohnhaus Wald und Heike Bulle, Pastoralreferentin im Arbeitsfeld Inklusion des Bistums Trier begleiteten die Gruppe. Fünf Bewohnerinnen und Bewohner waren ebenfalls dabei.
„Getroffen haben wir uns im Wohnzimmer der blauen Wohnung. Zuerst haben wir uns einander vorgestellt. Wir haben uns erzählt wie wir heißen und wo wir wohnen. Manche erzählten auch wie alt sie sind und wo sie zur Schule gehen oder wo sie arbeiten und was sie in ihrer Freizeit gerne machen. Danach haben wir das Haus kennengelernt. Beim Rundgang haben uns manche unserer Gastgeber sogar ihr Zimmer gezeigt. Nach dem Rundgang redeten wir noch ein bisschen miteinander und haben ein Foto von unserer Gruppe gemacht. Anschließend haben wir gemeinsam ein Eis gegessen, das sich jeder selbst zusammenstellen konnte. Und am Schluss haben wir aufgeschrieben, wie uns dieser Nachmittag gefallen hat.“


Das sind ein paar der Gedanken zu diesem Treffen:

„Es war ein sehr interessanter Tag im Wohnhaus Wald. Man hat sehr viel über das Wohnhaus erfahren und viele nette Leute kennengelernt.“

„Heute im Wohnhaus Wald war es für mich sehr interessant, ich finde es schön, wie die Menschen hier leben und wohnen.“

„Ich finde es toll, dass jeder sein Zimmer selbst einrichten darf.“

„Es hat richtig Spaß und Freude gemacht. Sie waren alle sehr nett. Das könnte man öfter machen.“

„War alles gut, das Eis war sehr lecker.“

Besichtigung der Großküche der Lebenshilfe

veröffentlicht um 05.03.2018, 23:15 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 05.03.2018, 23:17 ]

Eine knackige Bratwurst, ein cremiges Kartoffelpüree, eine gesunde Gemüsebeilage...mmmhhh. Danach noch einen Obstsalat oder einen Joghurt zum Dessert. Das mögen die Kinder des Kindergartens „Rappelkiste“ der Lebenshilfe gerne.

Jeden Mittag liefert die Großküche der Lebenshilfe für mehr als 70 Kinder das Mittagessen. Da stellt sich schnell die Frage: Wie kommt das Essen auf unsere Teller?

Im Kindergarten hat jedes Kind schon bei der Nahrungszubereitung mitgewirkt. Gemeinsam wird geschnibbelt, gerührt und abgeschmeckt und schon können die herrlichsten Speisen aufgetischt werden.

                                                         

Am 23.2.2018 lud der Küchenchef Herr Büchel die Kinder der Gespenstergruppe ein. Nach einem leckeren Frühstück mit dem Küchenteam durften wir große Mengen Obst zerkleinern und in riesigen Schüsseln mit Zucker und Zitronensaft verrühren.

Ein leckerer Obstsalat für unseren Nachtisch entstand. Die Küchenutensilien wie z.B. Schneebesen sind in einer Großküche wirklich riesig.

Bei einem Blick in den Küchenbereich entdeckten wir noch einen großen Mixer, mächtige Kochtöpfe und stattliche Suppenkellen.

Für den erlebnisreichen Vormittag danken die Kinder und Erzieher allen Mitarbeitern der Großküche ganz herzlich.

Alleh Hopp, die Rappelkiste stand Kopp

veröffentlicht um 20.02.2018, 23:16 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 20.02.2018, 23:18 ]

Während der 5. Jahreszeit stand auch drei Tage lang der Kindergarten Rappelkiste auf dem Kopf.

Begonnen hat das bunte Treiben am fetten Donnerstag mit einem Umzug durch den Kindergarten, der in der Vorhalle der Waldschule endete. Dort erwartete uns das Prinzenpaar aus Saarwellingen, die für uns die 5. Jahreszeit und unseren Spielflur, der an diesen Tagen zu einer großen Partymeile wurde, eröffneten.

Auf der sogenannten Partymeile gab es für Groß und Klein viel zu entdecken. Vor der Turnhalle gab es eine große Bühne, die mit flotter Tanzmusik beschallt wurde. Auf dieser konnten die Kinder singen und tanzen, sowie ihre Musikkünste unter Beweis stellen. Aus dem Gruppenraum der Gespenster wurde ein Schminkparadies, in dem sich die Kinder schminken lassen konnten.

Die Kinder ließen es sich nicht nehmen, Konfetti und Luftschlangen auf der gesamten Partymeile zu verteilen und beim Spielen ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen. Dabei wurde nicht nur die Spieltätigkeit gefördert, sondern auch der Tastsinn und das Gemeinschaftsgefühl. Es gab soviel zu entdecken, dass die Zeit wie im Fluge verging.


             

Freitags gab es die 2. Kinderkappensitzung, die unter dem Motto „Bauernhof“ stattfand. Hier ließ es der Kindergarten dann noch einmal richtig krachen. Jede Gruppe und auch die Erzieher und Praktikanten bereiteten einen Auftritt für die Kappensitzung vor. Ob Witze erzählen, Tanz oder Gesangseinlagen, die Kappensitzung brachte allen Narren viel Spaß.  Als Highlight gab es freitags für alle Kinder Pizza.

Am Dienstag folgte eine Überraschung für die kleinen „ Fassendboozen“. Der Zauberer Markus Lenzen kam in den Kindergarten. Um dieses Spektakel zu sehen, trafen sich alle sieben Gruppen in der Turnhalle. Hier entführte uns Herr Lenzen  in die faszinierende Welt der Zauberei. Er bezog die Kinder in sein Programm ein und machte aus kleinen Piraten, Pippi Langstrumpf und Katzen richtige Magier. Im Endeffekt waren nicht nur die Kleinen sondern auch die Erzieher begeistert von der tollen  Vorführung. 

In diesem Sinne Alleh Hopp, auch unser Kindergarten stand drei Tage  auf dem Kopp.

Hierzu noch einmal ein Großer Dank an Familie Mattischent, die uns jedes Jahr den Zauberer finanziert und an das Saarwellinger Prinzenpaar, das sich für einen Besuch extra Zeit genommen hat.

Die Lebenshilfe Saarlouis im Phantasialand Brühl

veröffentlicht um 14.02.2018, 01:02 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 14.02.2018, 01:08 ]

Mit der Aktion Phantasia engagiert sich das Phantasialand seit rund 30 Jahren für hilfebedürftige oder behinderte Menschen. Nach Angaben des Phantasialandes zählen heute ca. 2.700 karitative Verbände, Organisationen der Behindertenhilfe sowie Behinderten-, Kinder- und Seniorenheime zu den regelmäßigen Teilnehmern.

Das Selbstbestimmte Leben und Wohnen des Fachdienstes Ambulant bewarb sich als Teilnehmer für diese Aktion und bekam eine Zusage des Parks: Das Phantasialand schenkte uns 14 Eintrittskarten!

                 

Am Mittwoch, dem 13. Dezember 2017 war es dann soweit. Gemeinsam mit dem Wohnhaus Wald fuhr das Selbstbestimmte Leben und Wohnen des Fachdienstes Ambulant mit ihren Betreuten nach Brühl.

Obwohl es im Dezember richtig kalt war, wurde dieses Angebot von unseren Bewohnern und Betreuten gerne genutzt. Denn egal ob Geisterbahn, eine rasante Fahrt auf einer der Achterbahnen, ein Ritt auf den Pferden des Dampfkarussells oder eine aufregende Show in der Arena de Fiesta, im Angebot des Phantasialandes war für jeden Betreuten etwas dabei.
Es war ein gelungener Tag und ein toller Abschluss für das Jahr 2017.

Kreatives Winterprojekt

veröffentlicht um 07.02.2018, 02:06 von Uwe Nisius

Nach den Weihnachtsbasteleien folgte direkt das nächste Projekt unserer Tagesstruktur.
In der Kreativwerkstatt stellten die Bewohner zunächst selbst Vogelfutter her, das in verschiedene Behälter eingebracht vor den Fenstern der Beschäftigungsräume platziert wurde.

           

Es hat nicht lange gedauert und es fanden sich gefiederte und sogar felltragende Gäste ein. Im Anschluss daran wurden aus Naturmaterialien verschiedene Vogelhausvarianten hergestellt, die auf dem Gelände der Sägemühle als Futterstellen dienen können. Diese Vogelhäuschen sind so gut gelungen, dass erste Anfragen für den Verkauf an uns gestellt wurden.

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