Aktuelles



Ein Stück "Normalität" in einer außergewöhnlichen Zeit

veröffentlicht um 11.08.2020, 01:55 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 11.08.2020, 02:07 ]

Die Corona-Pandemie stellt derzeit das Leben in der Gesellschaft auf den Kopf. Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, sollen Soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert werden. In der Öffentlichkeit muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden und auf eine gute Handhygiene soll strikt geachtet werden. Diese Aufzählungen sind nur einige Neuerungen seit dem Auftreten der Pandemie. 

Gerade für Menschen mit Handicap stellt dies eine große Herausforderung dar. Die Klienten des Selbstbestimmten Wohnen mussten Anfang des Jahres vom Betreuungspersonal mit den Verordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in „einfacher Sprache“ vertraut gemacht werden und die daraus folgenden Hygiene- und Abstandsregeln einüben. Viele der Klienten hatten außer mit dem Betreuungspersonal zum Selbstschutz und Schutz der Anderen keinen Kontakt zu weiteren Personen, da sie von ihrer Arbeit bis auf weiteres freigestellt wurden. Diese soziale Isolation machte vielen zu schaffen.

Dem Betreuungspersonal machte die außergewöhnliche Situation nochmals deutlich, welch großen Stellenwert Arbeit und Freizeit für Menschen mit Handicap hat. Sie bringt Abwechslung in das Leben und ermöglicht soziale Kontakte außerhalb der eigenen Wohnung. 

  
                                                   

Daher war die Freude groß als die Landesregierung Lockerungen aussprach. Durch die sinkenden Infektionszahlen wurde daher die alljährliche Ferienfreizeit während den Betriebsferien der Werkstatt für behinderte Menschen vom Betreuungspersonal ins Auge gefasst. Dieses Jahr war die Ferienfreizeit jedoch anderes als „normal“. Statt sich in einer großen Gruppe zu treffen und Aktionen wie das traditionelle Picknick in Luxemburg oder das Abschlussessen mit allen Klienten und Mitarbeitern des Selbstbestimmen Wohnens durchzuführen, wurden Kleinstgruppen gebildet und vorwiegend Aktionen im Freien – immer in Verbindung mit den bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln - durchgeführt. So fanden beispielsweise Schwimmbadbesuche, Minigolf spielen, Ausflug in den Deutsch-Französischen Garten und an die Nied, Besuch einer Eisdiele und Restaurants sowie eine Schifffahrt auf der Saarschleife statt. Man spürte, dass allen teilnehmenden Klienten die Aktionen gut taten und ein Stück von der Normalität, wenn auch eine etwas andere Normalität, als vor der Corona-Pandemie, zurückgeholt werden konnte.

Ein großer Dank gilt dem Betreuungspersonal, dass trotz der schwierigen Zeit die Klienten in ihrer selbstbestimmten Lebensführung bestmöglich unterstützt. 

Mit neuer Kraft blicken wir nun zuversichtlich in die Zukunft!

Ein Tag in der Inklusiven Kinderkrippe "Waldwichtel"

veröffentlicht um 03.08.2020, 02:40 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 03.08.2020, 02:47 ]

Wenn die Waldwichtelkinder morgens in die Einrichtung kommen, wartet auf sie ein Raum, der auf ihre Interessen und Fähigkeiten abgestimmt ist. Am Morgen hat jedes Kind sein individuelles Begrüßungsritual mit den Eltern und den Erzieher/innen. Einige Kinder lauschen zum Ankommen der Musik in der Ruheecke, andere beginnen schon, zu spielen. Manch ein Kind möchte etwas Lesen oder auf den Bewegungselementen rutschen.
Wenn alle Kinder angekommen sind, geht es zum Frühstück ins Bistro. Jeden Donnerstag gibt es ein gemeinsames Frühstück. Das Besondere daran ist, dass jedes Kind etwas mitbringt, was es sich am Anfang der Woche durch Bildkarten im Morgenkreis ausgesucht hat. Die Mitbestimmung der Kinder ist nicht nur bei dem Frühstück ein wichtiges Thema, auch in der Planung des Alltags werden die Waldwichtel eingespannt. Dadurch entsteht eine kunterbunte Woche und individuelle Angebote für Kinder mit und ohne Behinderung.
Nach dem Frühstück treffen sich alle Kinder der Gruppe auf dem großen runden Teppich im Gruppenraum. Ein wichtiges Ritual für die Waldwichtel ist der Morgenkreis, in dem einigen Themen besprochen werden wie zum Beispiel: „Wer ist heute da?“ „Was machen wir heute?“ oder „Wie geht es den Kindern?“. Abgerundet wird der Morgenkreis durch Lieder und Fingerspiele.

                                                  

Anschließend warten tolle Angebote auf die Kinder. Mit viel Freude wird gebastelt, gepuzzelt, Musik gemacht, gesungen, geturnt oder gekocht. Bei schönem Wetter findet man die Waldwichtelkinder auch im Außengelände im großen Sandkasten oder in der Nestschaukel. Ganz oft gehen die Waldwichtelkinder sogar auf Entdeckungstour in den Wald.
Nach solch einem spannenden Vormittag treffen sich die Kinder beim Mittagessen im Bistro wieder.
Sind die Bäuche gefüllt, beginnt die Ruhezeit für die fleißigen Waldwichtel. In ihren personalisierten farbigen Betten schöpft jeder auf seine Weise Kraft für den Nachmittag.
Nach der Ruhezeit bleibt noch ein wenig Zeit zum Spielen, ehe der Imbiss auf sie wartet. Sind alle Kinder gestärkt, beginnt die Nachmittagsbetreuung. Hier haben sie ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten sich auszuprobieren, zu entdecken, zu experimentieren, sich auszutoben und noch vieles mehr.
So langsam geht der Tag in der Kinderkrippe Waldwichtel zu Ende und alle freuen sich auf den nächsten Tag voller gemeinsamer Erlebnisse. 

Sind Sie neugierig geworden? Suchen Sie noch einen Krippenplatz für Ihr Kind?

Dann wenden Sie sich an die Einrichtungsleitung Claudia Denig, Tel: 06838/984320 oder 017656853922.

Mister Mo, der neue Teamkollege in der Frühförderung

veröffentlicht um 02.07.2020, 01:18 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 11.08.2020, 01:55 ]

Im April 2020 absolvierte der Australian Shepherd Rüde Mister Mo zusammen mit seiner Besitzerin Kerstin Maurer die Prüfung zum Therapiebegleithund.

                                                         

Nun dürfen beide als Team KASIMO in der Frühförderung arbeiten. Team KASIMO steht für:

                                                               K ooperation

                                                               A kzeptanz

                                                               S paß

                                                                I ndividualität

                                                              M iteinander

                                                               O ffenheit

 Wir als Team, dürfen in den Bereichen

                    - Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen

                    - Arbeiten in Seniorenheimen

                    - Behinderteneinrichtungen

                    - Einzel- und Gruppenarbeiten

unterstützend tätig sein.


Der Therapiebegleithund ist ein speziell ausgebildeter Hund, der im Rahmen der tiergestützten Therapie in der Humanmedizin, im sozialen oder pädagogischen Bereich zum Einsatz kommt.

Er ist ein Therapiehelfer auf 4 Pfoten, der Fachpersonal beim Erreichen des therapeutischen Zieles unterstützt und begleitet. Er arbeitet immer in Anwesenheit seines Besitzers und lebt bei diesem.

                                                         

Warum Hunde in der Therapie und Pädagogik ? 

Ein Hund wertet nicht, er ist offen und vorurteilsfrei gegenüber allen Menschen, er verstellt sich nicht, er ist unmittelbar und ehrlich in seinen Reaktionen.

Wir sind bereit !

Gut motiviert, voller Ideen und Tatendrang konnten wir ab Juni 2020 voll durchstarten und haben schon so manches gesetzte Ziel in unserer Arbeit erreicht.

Eine neue Arbeitsform mit unserem neuen einfühlsamen Fellkollegen, die sich lohnt.            

Steinschlange für die Kinder des integrativen Kindergartens

veröffentlicht um 18.06.2020, 00:39 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 02.07.2020, 01:21 ]

Die Wunschsteinschlange an unserem Wohnheim Sägemühle wächst von Tag zu Tag weiter.

Als Dankeschön und als kleiner Freudenbringer kamen die Mitarbeiter des Wohnheimes Sägemühle auf die Idee, den Kindern und Mitarbeitern des integrativen Kindergartens "Rappelkiste" ebenfalls eine bunte Steinschlange vor die Eingangstür zu legen.

Im Vorhinein wurden die Steine im Rahmen eines ausgiebigen Spazierganges gesammelt.

                                                 

Die Steine wurden mit viel Ausdauer und sichtlicher Freude von den Bewohnern des Wohnheimes Sägemühle farbenfroh gestaltet.

Am Kindergarten fanden die bemalten Steine einen tollen Platz zum Verbleiben.

Durch dieses kleine Projekt wurden die Bewohner pädagogisch in vielen Bereichen, wie z. B. Motorik, Kognition und Kreativität gefördert und die Leitkonzepte der Heilerziehungspflege umgesetzt.

Der momentane "Corona-Alltag" erfuhr eine bunte Abwechselung für die Bewohner und auch die Mitarbeiter des Wohnheimes Sägemühle.

Anna-Lena Scherer
Mitarbeiterin Wohnheim Sägemühle

Knetseife herstellen in der Inklusiven Kinderkrippe "Waldwichtel"

veröffentlicht um 28.05.2020, 02:43 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 28.05.2020, 02:46 ]

Auch die Kleinsten in der Inklusiven Krippe „Waldwichtel“ beherzigen Corona-Regeln:
                                          Händewaschen kinderleicht gemacht

Auch in Zeiten von Corona und den dadurch entstandenen Begrenzungen steht die Inklusive Kinderkrippe „Waldwichtel“ der Lebenshilfe Saarlouis nicht still.
Neben den besonderen Aktionen, wie etwa der Ideenkiste für die Familien und den individuellen Briefen an die Kinder, ist die Notgruppe in der Einrichtung mit 5 Kindern sehr fleißig.
In der inklusiven Gruppe können sogar die Kleinsten die Handhygiene einhalten. 

Um die Wichtigkeit des Händewaschens auf einer kindgerechten Ebene zu vermitteln, hat sich das Fachpersonal  etwas Besonderes ausgedacht:
Die Erzieherinnen haben eine Geschichte über das Virus und die bestehenden Hygienemaßnahmen erfunden. Der Text ist auf unter Dreijährige zugeschnitten und durch aussagekräftige Bilder unterlegt. Auch die Kinder unter drei Jahren mit und ohne Beeinträchtigung verstehen: Hände waschen ist wichtig!
Und das Fachpersonal setzt noch einen obendrauf: Mit Knetseife macht es zusätzlich noch mehr Spaß!
Die Knetseife, die in der Einrichtung gemeinsam mit den Kindern hergestellt wird, besteht aus Öl, Speisestärke und Duschgel. Mit bunter Lebensmittelfarbe und tollem Glitzer bekommt die Seife ein sehr ansprechendes Aussehen. 



An dieser Seife kommt kein Kind vorbei! Jedes Kind möchte sich damit unbedingt die Hände waschen und - sind wir mal ehrlich - den Erzieherinnen fällt es auch sehr schwer, dieser Seife zu widerstehen.
Die Knetseife wird so portioniert, dass die Dauer des Händewaschens vorgegeben ist. Ist die Seife nach 20 bis 30 Sekunden vollständig aufgelöst , sehen die Kinder, dass sie fertig sind.
Die Waldwichtelkinder stellen fest: Es wäre doch gelacht, wenn das die Erwachsenen nicht hinbekommen würden!


Neues vom Integrativen Kindergarten "Rappelkiste"

veröffentlicht um 28.05.2020, 02:24 von Uwe Nisius

Um in Kontakt mit den Familien zu bleiben, hat sich das Team des Kindergartens einiges überlegt: Vor Ostern erhielten alle Familien eine Ostergrußkarte oder Briefe mit Andenken an ihre Kindergartengruppe.

Außerdem halten die Erzieher telefonischen Kontakt mit den Eltern. Besonders liebevoll wurde ein Kreativbuch mit vielen Bastel-, Back- und Spielideen erstellt. Jedes Kind erhielt ein Exemplar mit vielen Anregungen, die man auch gut zu Hause, im Kreise der Familie durchführen kann.

In einem Coronatagebuch können die Kinder ihre Erlebnisse zu Hause festhalten. Diese werden dann in ihrem Portfolio gesammelt.

Zudem werden alle Eltern durch die Kindergartenzeitung Ratzfatz auf dem Laufenden gehalten.


An der Bahnhofstrasse wurden direkt unter dem Kindergartenschild Regenbögen aufgehängt. Liebevoll gestalteten die Erzieher und die Kinder in der Notbetreuung dieses Zeichen der Hoffnung, dass wir uns bald alle gesund und munter wiedersehen. Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass alle zusammenhalten. Eine bunte Steinschlange, die am Wohnheim Sägemühle ausgelegt wurde, bringt ebenfalls Freude und Hoffnung in die Welt. Das Wohnheim Sägemühle bedankte sich mit einer bunten Steinschlange am Eingang unseres Kindergartens.

Trotz der Corona-Krise ist die Leitung der Einrichtung, Martha Langenfeld, telefonisch für Anfragen und Anmeldungen unter der Nummer 06838/984754 oder 0171/6931014 erreichbar! 

Bleiben Sie gesund!

Das Team des Kindergartens

Außergewöhnliches Engagement in Zeiten von Corona

veröffentlicht um 26.05.2020, 00:22 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 02.07.2020, 01:20 ]

HUB Saarland der Deutschlandweiten Bewegung „Maker vs. Virus“ unterstützt die Lebenshilfe Kreis Saarlouis gGmbH mit „Faceshields“

Gesichtsvisiere, auch „Faceshields“ genannt, schützen die pädagogischen Fachkräfte sowie Kinder bzw. erwachsene Menschen mit Beeinträchtigung gegen den Tröpfchennebel der Corona – Viren.

Die Lebenshilfe Kreis Saarlouis gGmbH benötigt in ihren vielfältigen Bereichen Gesichtsvisiere und wurde durch die Bewegung „Maker vs. Virus“ dankenswerterweise unterstützt. Über 6.500 ehrenamtliche Maker (= kreative Menschen, die konstruieren und basteln) deutschlandweit, davon ca. 120 Maker im Saarland, haben sich in der Initiative „Maker vs. Virus“ zusammengeschlossen und produzieren mit ihren 3 – D – Druckern Gesichtsvisiere. Die hergestellten Visiere werden kostenlos an Krankenhäuser, Pflegeheime, etc. verteilt. Unterstützt wird die Initiative dabei von Unternehmen aus der Region.

                                                             

Als die Nachfrage der Lebenshilfe an Herrn Bro aus dem Organisationsteam der Initiative nach Gesichtsvisieren kam, reagierte dieser sofort und stellte uns direkt am nächsten Tag großzügig Schutzvisiere zur Verfügung. Diese kamen direkt in den Notgruppen der Inklusiven Kinderkrippe „Waldwichtel“, des Integrativen Kindergartens „Rappelkiste“ und der Tagesförderstätte der Lebenshilfe zum Einsatz. Es sollen noch unsere Wohnheime sowie das selbstbestimmte Wohnen ausgestattet werden, worauf sich die Mitarbeiter/innen schon sehr freuen. Gerade Menschen mit Behinderung gehören oft Risikogruppen an und benötigen besonderen Schutz. Da es unseren Betreuten aufgrund ihrer Beeinträchtigung oft nicht möglich ist, den Sicherheitsabstand einzuhalten, bilden diese Visiere neben den Mund – Nasenbedeckungen eine zusätzliche, notwendige Sicherheitsmaßnahme für unsere Fachkräfte.

Die Spende ist ein sehr beeindruckendes Zeichen für Solidarität. Wir bedanken uns für das wertvolle Engagement der vielen fleißigen Helfer/innen!

Weitere Informationen zur Initiative Maker vs. Virus HUB Saarland finden Sie unter: www.maker-saarland.de

Eine Wunschsteinschlange für die Bewohner des Wohnheimes Sägemühle

veröffentlicht um 12.05.2020, 02:22 von Uwe Nisius

In den sozialen Netzwerken gibt es neben "#Saarsteine" noch viele andere Steingruppen, so auch eine Gruppe für "#Wunschsteinschlange". Mittlerweile findet man überall beim Spazieren gehen selbst bemalte Steine oder Steinschlangen. So kamen die Mitarbeiter des Integrativen Kindergartens "Rappelkiste" der Lebenshilfe Kreis Saarlouis gGmbH auf die Idee, ebenso eine Wunschsteinschlange zu kreieren. Diese sollte am Wohnheim Sägemühle ausgelegt werden.



Vorab wurden die Steine liebevoll von den Erziehern und den Kindern der Notbetreuung gestaltet.
Anfang Mai wurde die Schlange dann an der Sägemühle ausgelegt. 

Gerne dürfen Sie mitmachen!
Die Schlange befindet sich - von Roden aus kommend - auf der rechten Seite. Einfach einen Stein beliebig bemalen oder beschriften (eventuell lackieren) und an das Ende der Schlange legen. Lassen Sie uns gemeinsam in dieser schweren Zeit etwas Farbe und Hoffnung in die Welt tragen und andere damit erfreuen.

Mitarbeiter der Kinderkrippe, des Kindergartens und der Tagesförderstätte nähen Alltagsmasken

veröffentlicht um 11.05.2020, 02:14 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 12.05.2020, 02:37 ]

Auch die teilstationären Einrichtungen der Lebenshilfe Saarlouis sind von der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Schließungen betroffen.
Der Schutz und die Gesundheit unserer Menschen mit Behinderung hat höchste Priorität.

Früh wurde festgestellt, dass auch das Tragen von selbstgenähten Masken eine gute Maßnahme ist, andere Personen zu schützen. Aus diesem Grund nähten mehrere Mitarbeiter im Homeoffice Alltagsmasken, um damit den stationären Bereich und das selbstbestimmte Wohnen zu unterstützen.



Es entstanden viele verschiedene Masken in allen Farben und Größen. Immer wieder wurden die Masken optimiert, um allen Mitarbeitern eine Bandbreite an Masken zu bieten. So konnte sich jeder Mitarbeiter mit passenden Masken eindecken.

Mittlerweile kommen die Masken auch in den Notgruppen der inklusiven Kinderkrippe "Waldwichtel" und dem integrativen Kindergarten "Rappelkiste" zum Einsatz. Das Tragen solch einer Maske ist ein verantwortungs-voller Umgang, die Ansteckungsgefahr seiner Mitmenschen zu reduzieren.

Die Lebenshilfe Saarlouis hat gezeigt, dass vor allem in solchen Zeiten alle Bereiche zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen.
Wir sind uns sicher: "Gemeinsam überstehen wir diese Zeit. Wir müssen uns in Geduld üben, dann werden wir uns sicher alle gesund wiedersehen".

Faasend in der Tagesförderstätte

veröffentlicht um 07.05.2020, 23:02 von Uwe Nisius

Die Tagesstättenbesucher konnten die Zeit bis zur Faasend kaum erwarten. In den Wochen bis zum fetten Donnerstag verwandelte sich die Tagesförderstätte in eine Faschingshochburg. Die Räume wurden festlich geschmückt und mit passender Musik bereiteten wir uns auf die bunten Tage vor. 

Am 20.02.20 ging es endlich los. Mit bunten Kostümen zogen wir gemeinsam mit dem Wohnhaus Wald als Fußgruppe Richtung Festplatz in Saarwellingen. Währenddessen wurde in der Turnhalle der Tagesförderstätte ausgelassen gefeiert. 


Am Faasendfreitag wurde die Turnhalle in ein Kino verwandelt. Mit leckeren Getränken und Knabbereien bestaunten die Gruppen „Eliot das Schmunzelmonster“. 

Die hauseigene Kappensitzung schloss am Faschingsdienstag die bunten Tage ab. Jede Gruppe bereitete einen Beitrag vor, welcher vom Publikum bestaunt werden konnte.  Aus selbst gefertigten Handpuppen wurde das Lied „Mahna Mahna“ aus der Muppet-Show nachgestellt. Der Faschingsklassiker „Rucki-Zucki“ konnte durch die Begleitung von Boomwhackers bestaunt werden. Dies sind unterschiedlich lange Kunstoffröhren, welche beim Schlagen auf verschiedene Gegenstände unterschiedliche Töne erzeugen.

Auch eine Darbietung des Liedes „An der Nordseeküste“ mit selbstgebastelten Fischen war zu sehen. Das bunte Treiben wurde mit einem „Stopp-Tanz“ beendet, woran alle voller Freude teilnahmen. Der „Stopp- Tanz“ ist ein Reaktionsspiel, bei dem sich die Teilnehmer zur Musik bewegen. Stoppt die Musik, versuchen die Teilnehmer so schnell wie möglich bewegungslos zu stehen.

Alle freuen sich schon auf das nächste Faschingsfest!     
                                                                                      

Das Tagesstättenteam

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