Aktuelles



So einfach geht Gemeinschaft!

veröffentlicht um 09.06.2021, 02:52 von Uwe Nisius

Für die inklusive Kinderkrippe „Waldwichtel“ ist es kinderleicht: So einfach geht Gemeinschaft!

In diesen besonderen Zeiten können wir einiges nur beschränkt erleben. Vor allem als junge Einrichtung fehlt uns durch die Corona Pandemie noch die Vernetzung in der Gemeinde Saarwellingen.
Aber wir wären nicht die Waldwichtel, wenn uns keine kreative Lösung einfallen würde.
Wie können wir ein Zeichen setzen, um in diesen besonderen Zeiten dennoch Zusammenhalt zu fühlen?
Gemeinsam mit der Kinderarztpraxis Dr. med. Spaniol in Saarwellingen  feilten wir an unserer Idee.
Zukünftig beteiligen sich die Kinder der inklusiven Kinderkrippe „Waldwichtel“ der Lebenshilfe Kreis Saarlouis gGmbH an der Fensterdekoration der Praxis.
Da Mitbestimmung in unserer Einrichtung sehr wichtig ist, ist es klar, dass die Kinder sich aussuchen können, welche Bastelarbeiten die Fenster schmücken sollen.
Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Die Kinder aus dem Fuchsbau starteten zum Frühling mit Schmetterlingen aus Kinderhänden. Wir sind gespannt, welche tollen Ideen sich die Kinder aus dem Raupennest, der Biberburg und dem Froschteich einfallen lassen.

Viele Grüße von den „Waldwichteln“

"Little Room" für die Kinderkrippe "Waldwichtel"

veröffentlicht um 19.04.2021, 23:21 von Uwe Nisius

Der Little Room ist eine der bekanntesten Ideen der dänischen Psychologin Lilli Nielsen. Dieser hat die Form eines offenen Raumes, der nur von einer Seite zugänglich ist. Während die Seiten mit Holz bedeckt sind, besteht die Decke des Little Rooms aus einer Plexiglasscheibe oder einem Netz. An diesem werden Spielsachen mit verschiedenen Materialien zum Fühlen oder Hören (z.B. Kuscheltier, Holzperlen, Glöckchen, etc.) befestigt. Der Little Room soll Anreize für die Kinder geben, die die taktile Wahrnehmung und die auditive Wahrnehmung durch Berührung verschiedener Gegenstände stimulieren. Durch diesen Effekt soll das Kind aktiv lernen. Somit besteht für ein Kind die Möglichkeit, aus eigener Motivation zu lernen. Es ist möglich, die Materialien aus verschiedenen Perspektiven heraus zu beobachten, zu erfahren und zu erforschen. Das Kind hat genügend Zeit, zu experimentieren, indem die Abläufe ständig wiederholt und diese abgespeichert werden.

Der Little Room soll auf einen Teppich, eine Decke oder eine Liegematte gestellt werden, damit eine angenehme Atmosphäre entsteht. Durch die taktile, auditive und kinästhetische Aktivität und die Spielabläufe wird die räumliche Orientierung des Kindes gefördert. Der Raum soll dabei die „Umgebungsgeräusche“ abschirmen, dass das Kind für sich allein spielt, ohne von anderen Kinder abgelenkt zu werden. Dabei kann es die eigenen Geräusche auch besser wahrnehmen.

Ziel des Little Room ist die Förderung der Wahrnehmung. Das Kind soll durch die befestigten Gegenstände zum Spielen animiert werden. Dadurch soll das Kind aktiver in die Interaktion kommen und so selbstständig anfangen zu spielen. Es lernt z.B. über das Spielen an den Glöckchen, dass nur, wenn es diesen Gegenstand berührt, ein Ton erzeugt wird. Durch diesen Prozess setzt es seine Sinne ein und lernt gezielt mit Händen und Füßen zu arbeiten.  Das fördert zudem die Auge- Hand- bzw. die Ohr- Hand- Koordination. Das Kind ist sein eigener Taktgeber.

Geeignet ist der Little Room für alle Kinder, insbesondere für Kinder mit einer Mehrfachbehinderung und Kinder mit einer Sehbehinderung. 

Druckerei Ney unterstützt Krippenzeitung "Wichtelgeflüster"

veröffentlicht um 08.04.2021, 00:03 von Uwe Nisius

Die erste Ausgabe des „Wichtelgeflüsters“ erzählt von den Abenteuern der Krippenkinder in der Inklusiven Kinderkrippe „Waldwichtel“ der Lebenshilfe Saarlouis gGmbH. Auf insgesamt 8 Seiten erhalten die Eltern der Krippenkinder Einblicke in die Bildungsarbeit und die Förderangebote in der Einrichtung. Die Artikel zeigen das große Spektrum der unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkte wie etwa „Größe dokumentieren ist Mathematik im Alltag“ oder auch „Kinderyoga fördert Bewegung und Gesundheit“. 

Johannes Ney von der „Druckerei Ney“ aus Saarlouis/Fraulautern hat sich direkt bereit erklärt, für jede Familie eine Ausgabe zu drucken. 


Das Team der „Waldwichtel“ bedankt sich ganz herzlich für diese Spende!

Das SBW wird digital!

veröffentlicht um 30.03.2021, 02:26 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 30.03.2021, 02:29 ]

Da sich das Leben von jungen Menschen immer mehr in Social Media Kanälen abspielt und auch unsere zu betreuenden Klienten bei Facebook und Co. sehr aktiv sind, nutzten wir diesen Ausgangspunkt, um das Projekt „das SBW wird digital“ ins Leben zu rufen.

Die Grundidee hierzu ist es, das tägliche Leben mit Assistenz sowohl durch die Sicht des Assistenten als auch aus Sicht der Klienten darzustellen, um so eine größere Aufmerksamkeit für diesen Bereich zu schaffen. Unser Ziel ist es, Vorurteile und Ängste für ein Leben mit Assistenzbedarf abzubauen und neue Personen für die Arbeit mit Menschen mit Handicap zu begeistern.

Hierzu wurden zu Beginn Ideen und Themen in Form eines Brainstormings gesammelt. Hierdurch wurde auch nochmal deutlich, welch großen Stellenwert die Beliebtheit im Netz für die Klienten besitzt. In weiteren Schritten wurden erste Texte geschrieben und Fotos aufgenommen, sodass das SBW seit dem 30.03.2021 nun digital in Social Media Kanälen unterwegs ist. Die SBW Redaktion ist sichtlich stolz auf ihre ersten Beträge und freut sich auf eine spannende Zeit in der digitalen Welt.  


Lebenshilfe Kreis Saarlouis gGmbH

Selbstbestimmtes Wohnen

                                                                       

Die SBW Redaktion würde sich über einen Like und ein Abonnieren unseres Accounts sehr freuen.

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Instagram: sbw.lebenshilfe.saarlouis

"Waldwichtel-Kinder sichten Fuchs im Weltall"

veröffentlicht um 25.03.2021, 00:02 von Uwe Nisius

Auch die Kinder der Kinderkrippe „Waldwichtel“ der Lebenshilfe Kreis Saarlouis gGmbH konnten dieses Jahr nicht wie gewohnt Fasching feiern. 

Um daraus dennoch eine besondere Zeit zu machen, haben sich die Kinder des Fuchsbaus während der Faschingszeit mit einem besonderen Thema auseinandergesetzt: dem Weltall. 


Ihr Gruppenfuchs Foxi war auf einmal verschwunden und nicht mehr aufzufinden. Durch einen Brief teilte dieser den Kindern mit, er sei mit seiner Rakete ins Weltall geflogen, um dort verschiedene Abenteuer zu erleben. Auf seiner Reise machte er viele Entdeckungen. Die Kinder hatten auf all seine Fragen eine Antwort und erklärten ihm anhand von Bildern und Briefen, dass er tatsächlich auf die Sonne und dann auf den Mond gestoßen war. Als Foxi wieder zurück in den Fuchsbau wollte, ging auch noch seine Rakete kaputt.


Da haben die Kinder sich schnell an die Arbeit gemacht um ihm eine neue, richtig schnelle Rakete zu bauen. Zum Schluss zeigten sie ihm anhand einer Karte und ganz vielen Pfeilen, wo sich die Erde befindet, damit er auch den Weg zurückfindet. Nach ein paar Tagen war es dann endlich soweit, Foxi war wieder da. Die Kinder haben sich riesig gefreut und wir sind alle gespannt auf sein nächstes Abenteuer.

Veränderungen bringen creative Lösungen

veröffentlicht um 23.03.2021, 02:08 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 24.03.2021, 02:45 ]

,,Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur bereit und zuversichtlich sein.“ (Luise Rinser)

Auch wir versuchen uns Mut zu machen und zuversichtlich auf die kommende Zeit und das bevorstehende neue Jahr zu blicken. Natürlich prägen die Hygienebestimmungen und Kontaktbeschränkungen den Alltag in der Tagesförderstätte.

Die Busse des Fahrdienstes FFB (Fahrdienst für Behinderte) fahren die Tagesförderstättebesucher nun gruppenweise. Das bedeutet, dass in einem Bus ausschließlich Personen aus der gleichen Gruppe befördert werden. Nach der Ankunft in der Tagesförderstätte werden unsere Klienten von dem Gruppenpersonal empfangen und in den Gruppenraum begleitet. Unmittelbar nach der Ankunft wird allen Tagesförderstättebesuchern die Temperatur gemessen und auf das gründliche Händewaschen geachtet. Bei der Sitzordnung im Gruppenraum wird auf einen ausreichenden Abstand zu anderen Tagesförderstättebesuchern geachtet.

Nach dem Frühstück beginnen die Förderzeit und Projektarbeit. Die Projektarbeit ist aufgrund der aktuellen Situation nur eingeschränkt möglich. Aber auch hier passen wir unsere Arbeit den Hygienebedingungen an. Zum Schutz von allen Anwesenden achten wir darauf, sofern es die Wetterverhältnisse zulassen, viel in den Wald zu gehen. Spaziergänge an der frischen Luft sind für uns alle gut. Zusätzlich stärken sie unser Immunsystem. Ein besonders beliebtes Ziel für die Spaziergänge ist der Tierpark in Saarwellingen. Dieser ist fußläufig gut zu erreichen und es gibt viel zu entdecken. An kälteren Tagen nehmen wir warmen Kakao zur Stärkung mit.                  

Auch nach dem Spaziergang achten wir auf eine angemessene Handhygiene. Nach dem Mittagessen gestalten wir den Nachmittag individuell nach den Interessen unserer Gruppenmitglieder. Gerade jetzt in der Winterzeit lesen wir oft Geschichten und erarbeiten deren Inhalt. Auch Hörbücher sind momentan sehr beliebt. Wir finden täglich neue kreative Lösungen um den Gruppenalltag interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Ab 14:15 Uhr werden die Tagesförderstättebesucher gruppenweise von dem Busunternehmen abgeholt. Um eine Ansteckungsgefahr unserer Klienten zu vermeiden und die bestehenden Kontaktbeschränkungen einzuhalten, werden die Abfahrtzeiten der Busse angepasst und die Gruppen separiert.

Wir sind zuversichtlich, mit voller Energie, neuen Ideen und Kreativität in das neue Jahr gestartet. Der aktuellen Situation entsprechend gestalten wir einen schönen Gruppenalltag für unsere Tagesstättenbesucher. 

Das Team der Tagesförderstätte 

Globus übergibt je 3.600 Euro aus Weihnachtstombola an seine Patenhäuser

veröffentlicht um 03.02.2021, 02:31 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 03.02.2021, 02:38 ]

Auszug aus der Saarbrücker Zeitung:
Spendenübergabe bei Globus Saarlouis: (von links) Wolfgang Benedix, Lebenshilfe Saarwellingen, Edith Jarzombek, Einrichtungsleiterin der AWO Seniorenresidenz in Saarlouis, Dr. Monika Weber, stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe Saarwellingen, Oliver Kirch, Geschäftsleiter Globus Saarlouis, Nathalie Dresen, Kinderheim St. Nikolaus Wallerfangen, und Petra Jenal, Ehrensache Altforweiler.

SAARLOUIS | (bub) „Bereits zum 30. Mal hat Globus Saarlouis in der Vorweihnachtszeit eine Tombola durchgeführt. Der Erlös kommt auch dieses Mal den Patenhäusern zugute“, erzählt Oliver Kirch, Geschäftsleiter von Globus. Über den Gewinn-Hauptpreis, einen Ford Fieste habe sich ein Kunde bereits vor wenigen Wochen freuen können (wir berichteten).

3600 Euro bekam nun jedes Patenhaus bei der Scheckübergabe: Die Lebenshilfe Saarwellingen, AWO Seniorenresidenz Saarlouis, das Kinderheim St. Nikolaus in Wallerfangen und der Förderverein „Ehrensache Therapeutisches Reiten“ in Altforweiler.

„Circa 31 400 Lose wurden in diesem Jahr verkauft. Wir sind sehr froh über die Resonanz, trotz der schweren Zeiten durch die Corona-Pandemie“, sagte Kirch. Nathalie Dresen vom Kinderheim St. Nikolaus freute sich und weiß schon, wo das Geld hinfließen wird: „Wir fahren jedes Jahr mit den Kindern eine Woche in Urlaub. Dieses Jahr haben wir in den Sommerferien Häuser in der Eifel gebucht. Die Kinder freuen sich schon sehr darauf. In den Sommerferien soll es losgehen.“

Auch die anderen Organisationen können die Spendensumme gut brauchen. „Vergangenes Jahr verschönerten wir von der Spendensumme unseren Garten für Demenzkranke, das Jahr davor besorgten wir davon ein neues, großes Aquarium. Dieses Jahr möchten wir ein Heimkino bauen. Das Geld dient der Erstausstattung. Ein Teil soll zusätzlich in Ausflüge investiert werden. Natürlich, wenn die Corona-Krise bewältigt ist“, erzählt Edith Jarzombek, Einrichtungsleiterin von der Seniorenresidenz in Saarlouis der AWO.

Dr. Monika Weber von der Lebenshilfe Saarwellingen berichtet: „Wir benötigen einen Rasentraktor und einen Geräteschuppen an unserer Förderstätte in Saarwellingen. Das Gelände ist circa dreitausend Quadratmeter groß und viel Arbeit. Die Grünflächen werden von Jung und Alt genutzt.“ Und auch Petra Jenal vom Förderverein Ehrensache weiß, wo das Geld hingehen soll: „Wie jedes Jahr fließt die Summe in die Betriebskosten, sodass unser Betrieb und die Therapien weiterlaufen können.“ Die Spendenaktion soll fortgesetzt werden. Kaufen kann man die Lose in der Vorweihnachtszeit im Eingang im Globus Saarlouis.

Quelle: © Saarbrücker Zeitung Verlag und Druckerei GmbH

Gruppenübergreifender Dienst in der Krippe "Waldwichtel"

veröffentlicht um 14.01.2021, 23:47 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 15.01.2021, 00:24 ]

Zum pädagogischen Angebot der Inklusiven Kinderkrippe „Waldwichtel“ gehört neben der Arbeit in den Gruppen auch der gruppenübergreifende Dienst.

Der gruppenübergreifende Dienst wird von zwei pädagogischen Fachkräften übernommen, die in den Bereichen Sprache, Wahrnehmung, Musik und Psychomotorik Einzel- und Kleingruppenangebote durchführen.

Um eine ganzheitliche Förderung der Kinder zu erreichen, stehen die Fachkräfte des gruppenübergreifenden Dienstes in regem Austausch mit den Fachkräften der einzelnen Gruppen. Es werden u.a. verschiedene Beobachtungen ausgetauscht und Förderziele gemeinsam festgelegt. Hierzu werden für jedes Kind, individuelle Förderpläne erstellt.


Zu den pädagogischen Förderangeboten zählen zum Beispiel:

Psychomotorik:

·      Verschiedene Bewegungsparcours

è Hierbei werden unterschiedliche Materialen, wie z.B. Matten, Reifen, Schaukeln etc. so aufgebaut, dass ein Bewegungsparcours mit individuellen Anforderungen entsteht.

·      Verschiedene Ballspiele

·      Kinderyoga

Musik:

·      Musikinstrumente selbst herstellen

·      Rhythmusübungen mit Schlaginstrumenten und/ oder dem eigenen Körper

·      Bewegungslieder, durch die eine Koordination von Musik und Bewegung erlebt wird

·      Klanggeschichten

·      Singen

·      Tanzen

Wahrnehmung:

·      Verschiedene Wahrnehmungsspiele z.B. Gehen über unterschiedliche Sensorikplatten

·      Knete herstellen und damit modellieren

·      Erleben verschiedener Licht- und Klangeffekte

Sprache:

·      Mundmotorische Angebote, wie beispielsweise mit einem Strohhalm Pustebilder machen oder 

     Zungenübungen durch spezielle Lieder und Geschichten

·     Sprachanlässe schaffen durch Bilderbücher, Wimmelbilder, Geräuschpuzzles

·     Methoden der unterstützten Kommunikation individuell einsetzen wie etwa mit Bildkarten, Gebärden, 

    Tastern, Buttons

Die Fördereinheiten des gruppenübergreifenden Dienstes zielen darauf ab, an den Ressourcen der Kinder anzusetzen und die kindliche Entwicklung zu unterstützen. Diese sehr individuelle Förderung der Kinder ist ein besonderes Merkmal unseres pädagogischen Konzeptes. Möchten Sie mehr erfahren? Melden Sie sich gerne bei der Einrichtungsleitung Claudia Denig (Tel.: 06838/984320).

Fallschirmjäger landen mit Geschenken Volltreffer

veröffentlicht um 10.12.2020, 23:26 von Uwe Nisius   [ aktualisiert: 10.12.2020, 23:29 ]

Seit langen Jahren pflegen die Fallschirmjäger der Stabs- und Fernmelde-Kompanie der Saarlandbrigade freundschaftliche Kontakte zum Haus Sägemühle der Lebenshilfe in Saarwellingen.
Umso mehr schmerzt es sie, dass coronabedingt in diesem Jahr die alljährliche große Weihnachtsfeier in der Kaserne ausfallen muss. Das gemeinsame Essen, vor allem aber das traditionelle Fußballspiel und nicht zuletzt die große Bescherung als Finale hat seit langem einen festen Platz im Kalender der mehr als 90 Bewohner des Wohnverbundes im Alter von 18 bis 80 Jahren.


Doch so ganz wollten sich die Fallschirmjäger dem Coronavirus nicht geschlagen geben, und so fand trotzdem eine - nun coronagerechte - Bescherung statt. Oberstleutnant Christian Schöbel, stellvertretender Kommandeur der Luftlandebrigade 1 und Kommandeur der selbstständigen Brigadeeinheiten, zu denen auch die Stabs- und Fernmelde-Kompanie gehört, hatte dazu zusammen mit Oberstabsfeldwebel Boris Bamberger die zahlreichen Geschenke stellvertretend an den Vorsitzenden der Lebenshilfe Kreisvereinigung Saarlouis e.V., Herrn Roland Steinmetz, und Geschäftsführer Uwe Nisius übergeben. 
Das Spektrum bei den Geschenken reichte vom großen Teddybär über Spielzeug und Bekleidung bis hin zu Schmuck und zur Bettwäsche.

Die Verkehrspolizei im Kindergarten "Rappelkiste"

veröffentlicht um 10.11.2020, 01:17 von Uwe Nisius

Um die Kinder optimal auf ihr Leben als Schulkind vorzubereiten, ist ein elementarer Punkt der Vorschulerziehung im Integrativen Kindergarten „Rappelkiste“ die Verkehrserziehung.  

Um den Vorschulkindern eine kompetente und fachlich korrekte Anleitung zu geben, besucht uns jährlich die Verkehrspolizei. Dieses Jahr erklärte Herr Schallmo den Kindern sehr anschaulich und ausführlich, wie man sich als Fußgänger im Straßenverkehr verhält. Es wurden spezifische Themen aufgegriffen, die wichtig für den späteren Schulweg sind. Diese wären korrektes Verhalten im Straßenverkehr, Unfallvermeidung, Gefahren einschätzen, Veranschaulichung von Folgen von Fehlverhalten im Straßenverkehr, sowie Einüben von korrektem Verkehrsverhalten. Diese Punkte wurden den Kindern anhand von entsprechenden Materialien veranschaulicht. Um sich sicher als Fußgänger im Straßenverkehr zu bewegen, gehört unter anderem das korrekte Verhalten an dem Zebrastreifen und an der Ampel. Anhand von Geschichten und einer Miniatur Ampel wurden die Kinder angeleitet nach links und rechts zu schauen und den Arm auszustrecken, um sich „groß“ zu machen und den Autofahrern zu zeigen, dass sie über die Straße wollen. Die Bedeutung der Ampelfarben für Autofahrer und Fußgänger wurden ebenfalls erklärt.

Doch nicht alle Schulkinder gehen zu Fuß! Bei dem verwenden von Fortbewegungsmittel, wie beispielsweise dem Fahrrad, sorgt der Helm für einen optimalen Schutz. Um den Vorschulkindern die Wichtigkeit zu verdeutlichen, ließ Herr Schallmo ein Ei, welches den Kopf darstellen sollte, auf den Boden fallen. Dies ging bei dem Aufprall auf den Boden natürlich entzwei. Herr Schallmo hatte einen kleinen Helm dabei, dieser zog er einem Ei an und ließ es mit Helm fallen. Zur großen Verwunderung der Kinder geschah dem Ei nichts. Es blieb ganz. So wurden den Kindern bewusst, wie wichtig der richtige Schutz ist.

Damit die Kinder das Gelernte direkt umsetzten und einüben konnten, ging es zum praktischen Teil. Dafür ging es raus auf den Bürgersteig. Die Vorschulkinder zeigten, wie das korrekte Verhalten als Fußgänger im Straßenverkehr ist.

Außerdem wurde das Polizeiauto von ihnen besichtigt.

Zum Abschluss bekam jedes Kind einen Fußgängerführerschein mit weiteren Präsenten überreicht.  Sie können sich nun verkehrssicherer bewegen und mögliche Gefahren einschätzen. Auch wurde die positive Beziehung des Kindes zur Polizei als „Freund und Helfer“ gestärkt.

Die Vorschulkinder der „Rappelkiste“ hatten einen sehr informativen und eindrucksreichen Tag. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Schallmo von der mobilen Jugendverkehrsschule des Landkreises Saarlouis.

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